Selbstverwirklichung: Den eigenen Weg finden

Dich selbst zu verwirklichen ist dein Traum oder dein Lebensziel? Möchtest du am Ende deines Lebens sagen können: Ich hatte ein sinnvoll erfülltes Leben. Meine Träume habe ich gelebt und blicke zurück auf viel Lebensfreude, tolle Beziehungen und maximale persönliche Entfaltung. Und heute lebe ich in einem Umfeld, das mir guttut und ich

Dich selbst zu verwirklichen ist noch ein Traum oder dein Lebensziel? Möchtest du am Ende deines Lebens sagen können: Ich hatte ein sinnvolles und erfülltes Leben. Meine Träume habe ich gelebt und blicke zurück auf viel Lebensfreude, tolle Beziehungen und maximale persönliche Entfaltung. Und heute lebe ich in einem Umfeld, das mir guttut und ich wachse an den Herausforderungen, die mir das Leben stellt.

Finde zunächst heraus, wo du gerade im Leben stehst. Mache eine Art Bestandsaufnahme im Hier und Jetzt. Um überhaupt in die Zufriedenheit kommen zu können, bedarf es einer grundlegenden Analyse deiner momentanen Situation.

Schritt 1: Analyse deiner IST-Situation

Stelle dir vor, du planst eine Reise und möchtest die beste Route wählen. Mit Hilfe eines Kompasses zeigt dir dieser, wo du stehst und welche Richtung dafür erforderlich ist. Genauso ist es bei deiner Bestandsaufnahme der IST-Situation auch. Erarbeite dir zuerst einen Überblick zu den foldgenen Themen. Lade dir hierzu auch schon gerne gleich das Worksheet dazu herunter:

Die einzelnen Punkte in der Übersicht:

  • Gesundheit / Ernährung / Schlaf
  • Bewegung / Sport
  • Äußeres Erscheinungsbild
  • Freizeit / Hobbies / Zeit für dich
  • Beruf / Karriere
  • Familie / Freunde/ Partnerschaft

Gesundheit / Ernährung / Schlaf

Unsere Gesundheit ist das höchste Gut, das wir haben. Das wird uns immer dann bewusst, wenn wir uns krank fühlen oder es sind. Davor wissen wir es meist nicht zu schätzen, weil es ja selbstverständlich ist, dass unser Körper funktioniert. Doch nur mit einem gesunden Körper sind wir leistungsfähig, fühlen uns wohl und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch.

Hierbei spielt vor allem die Ernährung eine wichtige Rolle:

  • Was essen wir?
  • Wie setzt sich unsere Nahrung zusammen?
  • Wieviel Zeit nehmen wir uns für die Zubereitung und das Essen?

Das, was wir uns zuführen kann in Energie umgewandelt werden oder vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Zahlreiche Krankheiten kommen von falscher oder ungesunder Ernährung aber auch unsere Leistungsfähigkeit hängt davon ab, wie wir uns ernähren.

Insgesamt haben wir 24 Stunden am Tag, davon schlafen manche zwischen 5 und 9 Stunden. Der eine braucht viel Schlaf und andere wieder weniger. Das kommt ganz darauf an, ob wir uns dessen bewusst sind und ob wir uns die Zeit dafür auch nehmen wollen. Haben wir auf Dauer zu wenig Schlaf, holt sich auch hier der Körper was er braucht – zur Not auch über einen grippalen Infekt oder eine andere Krankheit. Wir kommen dann von der Senkrechten in die Waagrechte und haben viel Zeit darüber nachzudenken.

Nun verstehst du hoffentlich, warum es sich lohnt diesen Bereich etwas genauer zu analysieren. Damit du es etwas leichter hast, empfehle ich dir folgende Fragen für dich zu beantworten und als Unterstützung kannst du das Worksheet herunterladen.

  • Wie zufrieden bist du mit deiner Gesundheit?
  • Was würdest du gerne verändern bezogen auf Gesundheit, Ernährung und Schlaf?
  • Ist dir eine ausgewogene Ernährung wichtig?
  • Wie setzt sich dein Essensplan zusammen?
  • Isst du viel Fastfood und schnelle Fertiggerichte?
  • Wie würdest du dich gerne in Zukunft ernähren?
  • Hast du bereits eine Idee, wie du das umsetzen könntest?
  • Wieviel Stunden Schlaf hast du von den 24 Stunden, die ein Tag hat?
  • Wieviel Stunden Schlaf hättest du gerne?

Bewegung / Sport

Bewegung bedeutet sich in Bewegung zu setzen. Sei es über den Sport, einen Spaziergang, die Treppe zu nehmen, statt dem Aufzug, das Auto mal stehen zu lassen und dafür das Fahrrad oder E-Bike zu nehmen, was auch immer. Hauptsache du bewegst dich. Bewegung ist alles nur nicht Stillstand.

Für manche ist der Sport eine Qual und für andere wiederum der Ausgleich zum stressigen Alltag. Gerade in Zeiten von Corona wurde uns das wieder sehr bewusst, insbesondere als die Sport- und Fitnessstudios schließen mussten oder wir sogar eine Ausgangssperre hatten und viele daraufhin empört waren, dass das alles nur noch eingeschränkt möglich war.

Wenn du Sport treibst, dann sollte dieser zu deinem Lebensumstand, deiner körperlichen Verfassung und deinem Körperbau passen. Wieviel Sport, und welche Sportart, das bleibt natürlich immer dir selbst überlassen.

Diese weitere Analyse ist wichtig, um uns unserer Vitalität bewusst zu werden. Wo macht es Sinn sich mehr zu bewegen und welche Vorteile habe ich mit einem gesunden und vitalen Körper.

Hierzu kannst du die folgende Fragen wieder für dich beantworten oder das Worksheet herunterladen:

  • Bist du der Meinung, genug Bewegung und/oder Sport in deinem Alltag zu haben?
  • Wieviel Bewegung bzw. Sport möchtest du denn in Zukunft in deinen Alltag integrieren?
  • Was heißt Bewegung für dich?
  • Macht dir Sport Spaß? – Wenn ja, welcher Sport?
  • Was fehlt dir noch, damit du ausreichend Bewegung bzw. Sport hast?
  • Wie könntest du den Sport in dein Leben integrieren – Sammle einfach deine Ideen -bewerte nicht!

Äußeres Erscheinungsbild

Es ist dir egal, wie du aussiehst? Gratuliere, dann kannst du gleich zum nächsten Punkt: Freizeit / Hobbies und Zeit für dich.

Wenn nicht, dann möchte ich dir erläutern, warum es sich lohnt auf sein Äußeres wert zu legen:

Zum einen haben wir es immer auch selbst in der Hand, ob uns jemand sympathisch und anziehend findet oder nicht.

Zumindest machen ca. 50 % des Erscheinungsbildes die Kleidung und Optik aus. Das bedeutet: Welche Art von Kleidung tragen wir, welche Farben sind vorteilhaft und wie kleide ich mich passend zu meiner Persönlichkeit meinem Stil und dem Anlass. Ein stimmiges Erscheinungsbild ist in jedem Fall von Vorteil. Ob beruflich gesehen für das Auftreten und die Wirkung oder im Privaten für die Anlässe, die wir haben oder wenn wir auf Partnersuche sind.

Kennst du den Spruch: „Was ich ausstrahle, ziehe ich an!“ Wenn jemand auf mich authentisch wirkt, mache ich mir keine Gedanken, doch wenn nicht, dann frage ich mich oft: Was an der Person oder dem was ich hier sehe, passt nicht zusammen und fühlt sich nicht stimmig an? Nicht selten ist es tatsächlich die Kleidung und die Art, wie wir uns kleiden und pflegen.

Wir assoziieren mit dem Erscheinungsbild der Person eine Erinnerung an vergangene Begegnungen und gleichen diese im Gehirn ab: „Erinnert mich an …, mag ich“ oder „Erinnert mich an …, mag ich nicht“. Ob wir wollen oder nicht, das läuft absolut unbewusst ab und macht nun mal diesen „ersten Eindruck“ aus, der binnen 200 Millisekunden entsteht und positiven Einfluss hat oder eben nicht. Erst viel später erkennen wir – vielleicht, dass dieser erste Eindruck gar nicht stimmt. In manchen Situationen ist es dann jedoch zu spät oder noch schlimmer, wir bemerken es gar nicht und geben dem anderen keine Chance uns vom Gegenteil zu überzeugen.

Unfassbar! Die ersten Millisekunden entschieden, ob wir jemanden in die Kategorie: sympathisch oder unsympathisch stecken. Dabei können wir das im Vorfeld beieinflussen, wenn wir uns darüber Gedanken machen. Und wenn wir mit unserem Inneren und Äußeren im Einklang sind, strahlen wir es ebenso aus. Wir sind selbstbewusst, haben eine starke innere Haltung und genau das merkt der Gegenüber und reagiert entsprechend, in dem er uns über die Gestik, Mimik und Körpersprache das zurück signalisiert ohne ein Wort zu sagen.

Wieder ein Aspekt, warum es sich lohnt sich auch dieser Analyse zu stellen. Beantworte nun die folgenden Fragen oder lade dir dieses Worksheet unterstützend herunter.

  • Bist du mit deinem Äußeren zufrieden?
  • Wenn Nein: Mit was genau bist du nicht zufrieden? Beschreibe es etwas genauer bitte.
  • Was hast du bereits unternommen um es zu ändern?
  • Was gefällt dir nicht an deiner Figur?
  • Was gefällt dir nicht an deinem Kleidungsstil?
  • Schaust du dich gerne im Spiegel an?
  • Was möchtest du denn an deinem Erscheinungsbild verändern?
  • Wie soll dein Idealzustand sein?
  • Was wärst du bereit dafür zu tun?
  • Welche Ideen hast du schon zu diesem Thema?

Freizeit / Hobbies / Zeit für dich

Freie Zeit ist kostbar und kann zum auftanken deiner Energie-Akkus dienen, je nachdem wie du diese gestaltest. Die einen verbringen viel Freizeit mit sich und mit Freunden – andere wiederum haben gar keine Zeit für sich oder andere. Was ist nun besser? Ich behaupte: ein gesunder Mix ist ideal. Freie Zeit – sofern ich diese habe – nutzen, so gut es eben geht um wieder Energie zu tanken.

Geht nicht? Dann nehme dir erst recht die Zeit darüber nachzudenken. Ein ZEN-Spruch besagt: „Nehme dir jeden Tag 20 Minuten Zeit zum meditieren. Wenn du keine Zeit hast, dann meditiere eine Stunde.“ Sei achtsam mit deiner Lebenszeit – sie ist begrenzt und unwiederbringbar. Was gestern war, ist vorbei, was morgen kommen wird, bestimmst du.

Hobbies – ein Wort, das für viele ein Fremdwort geworden ist. Als ich noch als Personalreferentin Bewerber-Interviews geführt habe, kam auf die Frage: „Was haben Sie denn für Hobbies in der Freizeit“ – entweder eine Standardantwort oder nichts. Hatte jemand ein besonderes Hobby, ist das schon die Ausnahme gewesen.

Früher waren Hobbies eine wichtige Freizeitbeschäftigung – heute haben viele Menschen teure Hobbies oder vielleicht sogar gar keine mehr, gerade die ganz junge Generation hat hier oft keine Antwort, wenn man sie fragt. Um so mehr freue ich mich, wenn jemand zu mir sagt: „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“.

In jedem Fall dient eine Freizeitbeschäftigung der Entspannung und sollte Freude und Vergnügen bereiten. In der Regel wählen wir als Hobby etwas, das unseren Neigungen entspricht. Wir blühen dann regelrecht auf, verlieren uns in Zeit und Raum, wenn wir das tun, was uns Spaß macht – erst dann sind wir auch im Flow. Und auch wenn ein Hobby anstrengend ist, kann es eine enorme Kraftquelle sein und uns mehr Energie liefern, als wir dafür aufbringen.

Ich lade dich nun ein, auch hier eine Bestandsaufnahme für dich zu machen. Du findest diese Fragen auch im Worksheet.

  • Wie gestaltet sich derzeit deine Freizeit?
  • Mit wem oder was verbringst du deine freie Zeit?
  • Welchen Hobbies gehst du momentan nach?
  • Wieviel Zeit nimmst du dir derzeit für dich selbst?
  • Woran fehlt es dir, dass du es bis jetzt nicht umsetzt?
  • Wie möchtest du deine Freizeit in Zukunft gestalten?
  • Was wärst du bereit für mehr Freizeit zu tun?
  • Wieviel Zeit möchtest du für dich selbst in Zukunft nutzen?
  • Wie wichtig soll dieses Thema für dich überhaupt in Zukunft werden?

Beruf / Karriere

Womit verdienst du das Geld für dein Leben? Gehst du einer Beschäftigung nach, die dir Spaß macht? Oder gehst du arbeiten “um Geld zu verdienen“?

Apropos, „Geld verdienen“. Nur wir in Deutschland „verdienen“ unser Geld. Der Amerikaner „makes money“ (macht Geld), der Engländer „earns money“ (erntet Geld) und der Franzose „gagner de l’argent“ (gewinnt Geld). Ist das nicht interessant?

Wir zufrieden bist du mit dem, was du gelernt hast? Gehst du Montagmorgen gerne zur Arbeit oder eher mit dem Gedanken: “Ach, wenn es doch nur schon wieder Freitag wäre!” oder gehst du zur Arbeit mit dem Gedanken: „Mal sehn, was diese Woche alles bringt, ich freue mich auf die neue Woche!“. Auch ein interessanter Gedanke, findest du nicht?

Wusstest du, dass laut einer Studie 2/3 der arbeitenden Bevölkerung unzufrieden ist im Job und einen Beruf ausübt, der gar nicht den Neigungen entspricht? Erschreckend finde ich das!

Der Beruf ist dabei nicht das Entscheidende, sondern wie deine Einstellung dazu ist. Nicht jeder hat einen Beruf der seiner Berufung entspricht und ist dennoch glücklich mit dem was er oder sie tut. Unter anderem auch weil es die Sichtweise ist, mit der wir der Arbeit nach gehen und nicht ganz unwesentlich ist auch das Umfeld: Habe ich einen tollen Chef, nette Kollegen und Aufgaben, die ohne Dauerüberstunden bewältigbar sind?

Solltest du zu der Gruppe gehören, die keinen Spaß an ihrem Beruf haben, dann empfehle ich dir auch hier, unbedingt eine Bestandsaufnahme zu machen. Alternativ kannst du die Fragen wieder mit dem Worksheet bearbeiten.

  • Macht Dir Dein momentaner Beruf Spaß?
  • Wenn nein: Was macht Dir keinen Spaß?
  • Gehst Du gerne zur Arbeit? bzw. Fühlst Du Dich berufen für den Beruf, den Du ausübst?
  • Bist Du mit Deiner beruflichen Karriere zufrieden?
  • Wenn nein: Was passt noch nicht? Wie gut ist das kollegiale Umfeld?
  • Ist Dein ausgeübter Beruf auch Deine Berufung? Gehst Du „nur des Geldes wegen“ arbeiten?
  • Was würdest Du gerne in Zukunft für einen Beruf ausüben?
  • Welche Tätigkeiten magst Du?
  • Was ist Dein berufliches Ziel in 1 -3 oder 5 Jahren?
  • Was liegt in Deinem ermessen, etwas zu verändern?
  • Was motiviert Dich bei der Arbeit?
  • Was wäre Dein idealer Job? Beschreibe die Tätigkeit und was dich mit Freude erfüllen würde.

Familie / Freunde / Partnerschaft

Familie – für manch einen ein eher provozierendes Wort, für andere mit das Wichtigste auf der Welt. Was bedeutet dir Familie? Spielt sie eine wichtige Rolle in deinem Leben?

Nun sie ist immer Teil unserer Geschichte. Wir alle haben eine Mutter und einen Vater, sonst wären wir nicht auf dieser Welt. Nur können wir manchmal wenig Positives der Familie abgewinnen. Für andere ist es der Halt und die Stütze, den die Familie einem gibt. Nochmal: Mit Familie meine ich den engsten Kreis: Die Ursprungsfamilie, Großeltern, Eltern, Geschwister und die Verwandtschaft. Kurzum: Ein Umfeld mit dem wir in irgendeiner Weise verbunden sind.

Freunde sind Menschen, die auch mit einem auf eine andere Weise verbunden sind, die man sehr mag oder zumindest wertschätzt. Menschen die einem etwas bedeuten und wichtig sind. Freunde tun gut, wenn man welche hat, insbesondere, wenn man sich auf diese auch in schlechten Zeiten wie in guten Zeiten verlassen kann. Wahre Freunde und Freundschaften zeigen sich manchmal auch erst in einer Krisensituation: Können wir auf sie zählen? Sind sie für einen da, wenn man sie braucht? Halten sie auch nach einer schwierigen Zeit noch zu einem? Aber auch umgekehrt, bin ich für meine Freunde da? Wieder Fragen, die eine zentrale Rolle spielen können.

Eine Partnerschaft oder Beziehung besteht immer aus mindestens zwei Personen oder mehr. Dabei kann es um eine Lebensgemeinschaft gehen, die Partnerschaft mit einem Lebensgefährten oder um den Ehepartner. Eine Partnerschaft kann aber auch auf beruflicher Basis bestehen, als Geschäftspartner, Verbündete oder als Team. Beziehungen können vielfältig sein, auch wichtig und sollten vor allem gepflegt werden. Gute Partnerschaften und Beziehungen beruhen auf gleichen oder zumindest ähnlichen Werten und sind langfristig angelegt.

Finde auch du heraus, wie es um deine Beziehungen steht und lade dir gerne dazu das Worksheet herunter.

  • Ist Dir Dein Kontakt zu den Freunden genug?
  • Geben Dir Deine Freunde oder Deine Familie Rückhalt?
  • Wie gut ist Dein Kontakt zu Familie und Freunde?
  • Findest Du genug Zeit für Familie und Freunde?
  • Was bedeutet Dir Deine Familie?
  • Was bedeuten Dir Deine Freundschaften?
  • Wie zufrieden bist Du mit Deiner Partnerschaft oder Ehe?
  • Was würdest Du gerne in Zukunft ändern – bezogen auf Familie, Partnerschaft und Freunde?
  • Wie stellst Du Dir die ideale Freundschaft vor?
  • Wieviel Zeit möchtest Du in Zukunft mit Freunden und Familie verbringen?
  • Was zeichnet für Dich eine gute Partnerschaft / Ehe aus?

Kontaktiere mich gerne, wenn du Fragen hast oder Unterstützung möchtest.

Nachdem wir nun die Analyse weitestgehend abgeschlossen haben, geht es im zweiten Schritt um deine Bedürfnisse und Wünsche im Leben.

Schritt 2: Bedürfnisse und Wünsche

Im Wesentlichen geht es um zwei Arten von Bedürfnissen: den Grundbedürfnissen, die wir zum (Über)Leben brauchen und den primären emotionalen Bedürfnissen nach Lust und Unlust sowie dem Bedürfnis nach “hin zu”, was wir Belohnung nennen und “weg von” auch Vermeidung genannt. Diese brauchen wir um ins Handeln zu kommen.  

Bedürfnisse und Ansprüche, die wir an uns selbst haben, damit es uns weitestgehend gut geht sind Eigenschaften wie: Stolz, Selbstwertgefühl, Wut und Ärger, Macht und Ohn(e)macht, aber auch die Suche nach dem Risiko und Abenteuer in Balance mit Routine und Langeweile. Jeder Mensch strebt nach einer ausgewogenen Balance zwischen Sicherheit und Stabilität sowie Geborgenheit und Unsicherheit bis hin zu Angst und Stress. Schwierig wird es diese alle in Balance zu bringen. Dennoch: Alle haben ihre Daseins-Berechtigung.

Wir brauchen den Stress um ins Handeln zu kommen und den Gegenpol, Langeweile, um uns wieder auszuruhen und Kraft zu schöpfen. Das sind alles in uns angelegte Systeme, die schon unsere Urvorfahren hatten und ohne die wir als Mensch über Jahrtausende sicher nicht überlebt hätten. Stell dir nur mal den Säbelzahn-Tiger vor, der in uns keine Handlung oder Aktion hervorgerufen hätte, dann wären wir gefressen worden.

Alle Bedürfnisse, die wir haben, sind ein wichtiger Faktor bei der Selbstverwirklichung. Doch damit wir diese erkennen und nutzen können, müssen wir erst herausfinden, was unsere Bedürfnisse überhaupt sind und wo wir sie nicht erfüllt oder gestillt bekommen.

Zusammenfassend halte ich fest: Der wesentliche Unterschied der Arten von Bedürfnissen liegt in der Notwendigkeit. Ohne die überlebensnotwendigen Grundbedürfnisse, wie Nahrung, Schlaf, Wasser, Sauerstoff, könnten wir als Mensch in dieser Welt nicht überleben. Nicht erfüllte persönliche Bedürfnisse, wie Selbstbestimmtheit, Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung, Zugehörigkeit, Ruhe, Abwechslung, Anerkennung, Sicherheit, Wertschätzung und mehr Selbstwert, sind nicht überlebensnotwendig, machen es uns jedoch häufig schwer im Leben, sofern diese nicht erfüllt oder in Balance sind.

Hier erläutere ich dir nochmal die wesentlichen persönlichen Bedürfnisse, die immer einen Gegenspieler haben

  • Selbstbestimmung vs. Fremdbestimmung
  • Freiheit vs. Abhängigkeit
  • Selbstverwirklichung vs. Pflichtbewusstsein
  • Ruhe vs. Stress
  • Abwechslung vs. Langeweile
  • Anerkennung vs. Ausgrenzung
  • Sicherheit vs. Unentschlossenheit
  • Wertschätzung vs. Neid

Selbstbestimmung, darin stecken die Worte: Selbst und bestimmt. Ich tue etwas, das meinem Selbst entspricht, dessen ich mir bewusst bin und auf meine Art und Weise umsetze.

Fremdbestimmung heißt, andere bestimmen über mein tun und sein. Ich orientiere mich nicht nach meinem Selbst, sondern entspreche dem was andere von mir erwarten.

Freiheit – in Verantwortung, damit meine ich: Ja, Freiheiten sind gut und wichtig, aber nicht auf Kosten anderer.

Abhängigkeit ist ein Begriff, der etwas mit einer anderen Person oder Sache zu tun hat. Es könnte auch durch das Wort Sucht ersetzt werden.

Selbstverwirklichung – ich verwirkliche mich selbst und nutze dabei meine Neigungen und Talente. Ich tue das, was zu mir passt und was ich für mich sinnvoll ist und mich weiterentwickeln lässt.

Pflichtbewusstsein ist prinzipiell kein Fehler, doch wenn das Pflichtbewusstsein zu einem Hindernis oder einer [Blockade] wird, dann hat es negativen Einfluss auf meine Selbstverwirklichung. Häufig ist mit einer Pflicht ein Glaubenssatz verbunden, der mich daran hindert, das zu tun, was ich selbst für richtig halte.

Ruhe und Gelassenheit hilft mir klare Gedanken zu fassen und den Körper in einen Entspannungszustand zu bringen. In der Ruhe liegt die Kraft, kennt wohl jeder, genau das ist damit gemeint. Wir schöpfen wieder Kraft in der Ruhephase. Achtsamkeit geht mit Ruhe und Gelassenheit einher.

Stress ist eine Reaktion, ausgelöst durch verschiedene Reize in Bezug auf eine psychische oder körperliche Belastung.  Negativer Stress entsteht, wenn wir der Belastung oder der Aufgabe nicht mehr gewachsen sind. Positiver Stress beflügelt regelrecht. Die Psyche und der Körper reagieren in beiden Formen von Stress. Die Auslöser von Stress nennt man Stressoren.

Abwechslung und neue Herausforderungen sind Trigger, die bei manchen Menschen eine große Bedeutung haben und wichtig sind. Für andere kann die Abwechslung und die zu große Herausforderung zu Stress und Unbehagen führen. Nicht immer ist Abwechslung gut, für manche ist die Routine die bessere Variante.

Langeweile ist der Gegenpol zur Abwechslung. Nach viel Abenteuer und vielen neuen Herausforderungen sehnen wir uns regelrecht nach der langen Weile, wie zum Beispiel einer nicht so anspruchsvollen Tätigkeit oder Routinetätigkeit, bei der wir auch mal nicht mitdenken müssen und abschalten können. Wenn wir jedoch zu viel Langeweile haben, suchen wir uns wieder den neuen Reiz und die Abwechslung.

Anerkennung ist vielen Menschen in verschiedenen Lebensbereichen sehr wichtig. Sie wollen Bestätigung und das Gefühl erleben, etwas wert zu sein und sie möchten spüren, dass sie wahrgenommen werden. Ganz besonders harmoniebedürftige und beziehungsorientierte Menschen brauchen mehr Anerkennung, als sachorientierte Menschen. Sie brauchen meist weniger Anerkennung, geben sie aber auch nicht anderen.

Ausgrenzung ist der Ausschluss aus der Gemeinschaft und nicht zu verwechseln mit Abgrenzung. Meist geht die Ausgrenzung  einher mit Ablehnung und im extremen Fall sogar mit Mobbing. Wir fühlen uns nicht angenommen und zugehörig und damit wird eine imaginäre Grenze durch das Verhalten anderer gesetzt. Ausgrenzung wird verursacht durch andere, Abgrenzung ist ein Selbstschutz, den ich selbst bewusst wählen kann.

Sicherheit ist für viele Menschen gegeben durch Planung und Planung gibt den Menschen wiederum Sicherheit. Sie fühlen sich sicher, sie kennen die Regeln und halten sich daran. Auch geben Menschen mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis gerne Regeln vor und definieren Abläufe, an die sich das Umfeld – aus ihrer Sicht – zu halten hat. Menschen mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis sind nicht gerne ganz so flexibel und bevorzugen eher die  Routine und mögen geregelte Abläufe. Sie wünschen sich Anweisungen und Regeln an denen sie sich orientieren können.

Unentschlossenheit erschwert die persönliche Entscheidungsfindung. Menschen die immer wieder unentschlossen sind, geben die Entscheidung für etwas gerne an andere ab oder suchen nach einem Entscheider, der das für sie übernimmt. Sie wägen hin und her und können sich eben nicht entscheiden. Egal wie sie sich entscheiden würden, sie haben immer das Gefühl, die falsche Entscheidung getroffen zu haben.

Wertschätzung zeigt sich in vielen Gesten. Sie zeigen dem anderen, dass derjenige so sein darf, wie er eben ist. Auch durch aktives Zuhören signalisiert man dem anderen, dass man an dem, was derjenige sagt, interessiert ist. Und Wertschätzung kann auch durch Worte und ein Lob gesagt werden oder eine Handlung, die von anderen ohne die Erwartung einer Gegenleistung kommt.

Neid muss man sich verdienen, heißt es. Nur wer etwas nicht hat, neidet es dem anderen, der es hat. Neid geht einher mit “haben wollen” – wer neidisch ist gönnt meist dem anderen nicht den Erfolg. Neid und Gier liegen hier sehr dicht beieinander.

Lade dir das Worksheet zum Thema Bedürfnisse herunter und finde heraus, wie es um deine Bedürfnisbilanz steht.

Wünsche werden möglich, wenn sie manifestiert sind. Das bedeutet, dass wir nicht nur Wünsche haben, sondern diese entweder nieder schreiben oder uns visualisieren. Zum Beispiel mit einem Visionboard. Das Unbewusste kann mit Bildern sehr gut arbeiten, daher funktioniert diese Methode besonders gut.

Finde erst heraus was du willst. Und Frage dich:

  • Was genau willst du SEIN, TUN und HABEN?
  • Was möchtest du noch alles erreichen?
  • Welche neuen Erfahrungen möchtest du sammeln?
  • Was sind deine materiellen Wünsche?

Wichtig: Formuliere deine Wünsche klar und eindeutig.

Mache aus: “Ich wünsche mir mehr Geld” den Wunsch: “Ich verdiene bis in einem Jahr soviel, dass ich mir keine Sorgen mehr um mein Einkommen machen muss. Es mangelt mir dann an nichts mehr. Ich kann mir meine Wünsche auf meiner Wunschliste erfüllen.”

Auf einer Wunschliste steht alles, was du noch MÖCHTEST.

Probiere es aus und nehme dir einige Minuten Zeit und erstelle hierzu eine Liste bestehend aus vier Spalten:

Die erste Spalte steht für das, was du alles in Zukunft TUN möchtest.

In die zweite Spalte daneben schreibst du alles, was du noch in Zukunft HABEN möchtest.

Die dritte Spalte steht für deine ERLEBNISSE, die du noch vor dir hast.

Die vierte Spalte für alles VERRÜCKTE, egal was! Think big!

Schreibe ALLES auf, was dir wichtig ist und was dir in den Sinn kommt. Bewerte es nicht!

Und nun mache eine Bestandsaufnahme: Was davon hast du bereits erreicht und was ist dir so wichtig, dass du es unbedingt noch erreichen möchtest. Nehme dazu zwei unterschiedliche Farben zum Markieren.

Eine noch effektivere Methode ist ein Visionboard auch Löffelliste oder Bucked List bezeichnet.

Wie du nun deine Visionen und Zielen erreichst, erarbeiten wir gerne gemeinsam in einem individuellen Coaching oder in einem meiner Kurse.

Schritt 3: Werte und innere Haltung

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, welche Werte dir wichtig sind? Zu Werten zählen z.B. Liebe, Sicherheit, Macht, Ordnung, Toleranz, Glück, Disziplin, Ehrlichkeit, Erfolg, Freiheit, Zuverlässigkeit, Gerechtigkeit, Treue, Perfektion, Authentizität, Vertrauen, Wertschätzung, Macht, Ordnung, Disziplin, Gesundheit, Selbstbestimmung, Abenteuer, Aufgeschlossenheit, Aufrichtigkeit, Beliebtheit, Bequemlichkeit, Beständigkeit, Effizienz, Empathie, Innovation, Solidarität, Verantwortung, Neugierde, …

Werte sind Nominalisierungen (Substantivierte Verben = Sie werden groß geschrieben doch man kann sie nicht anfassen. Z.B. aus freuen wird Freude.)

An Werten orientieren wir uns. Je besser du dir deiner eigenen Werte bewusst bist, desto besser kannst du Entscheidungen treffen, ob etwas oder jemand deiner Vorstellung enspricht oder nicht.

Bereiche in denen Werte wichtig sind:

  • Im Alltag
  • Partnerschaft und Beziehung
  • Arbeit und Beruf
  • Familie und Freunde

Im Alltag

Wozu brauchen wir überhaupt persönliche Werte im Alltag und was sind Werte denn?

Wir alle haben persönliche Werte. Diese sind Erwartungen, Überzeugungen oder auch Eigenschaften die für dich selbst wichtig und erstrebenswert sind. Zum Beispiel Vertrauen, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Höflichkeit, Meinungsfreiheit, Zusammenhalt, Solidarität, usw.

Unser Verhalten ist auf unsere individuellen Werte abgestimmt. Welche wir für gut und weniger gut empfinden, entscheidet jeder für sich. Unbewusst gleichen wir das Verhalten unseres Gegenübers mit unserer Wertevorstellung ab und entscheiden danach, ob wir das Verhalten mögen oder nicht.

Ein kleines Beispiel: Ich habe einen Anwalt beauftragt, mich zu vertreten. Im Erstgespräch fand ich das Verhalten und die Aussagen schlüssig und habe mich für diesen entschieden, weil ich ihm glaubte. Am Ende, bei der Abrechnung kam heraus, dass er einiges verschwiegen hatte – ich fühlte mich abgezockt. Mein Grundwert – Vertrauen war bei mir hier verletzt und letztendlich ärgerte ich mich extrem über das Verhalten des Anwalts und natürlich auch über mein eigenes, dass ich zu gutgläubig war.

Wir richten jedes Handeln und Denken – jeden Tag – nach den eigenen Werten aus. Mal bewusst und mal unbewusst. Das unbewusste macht sich durch Körpersignale bemerkbar, die sogar manchmal schwer in Worte zu fassen sind, es ist einfach ein Gefühl, das sich zeigt.

Der Vorteil sich seiner Werte bewusst zu werden liegt darin, dass wir sie uns für die Entscheidungsfindung zu Nutze machen. Wir bewerten also nach unseren individuellen Werten.

Werte geben uns somit im Alltag Sicherheit, denn wir orientieren uns nach ihnen.

​​

Partnerschaft / Beziehung

Gemeinsame Werte sind das Fundament für eine stabile und ausgeglichene Beziehung. Dabei ist es einfach die Werte herauszufinden und sich der eigenen Bedürfnisse klar zu werden.

An unserer eigenen Werteliste orientieren wir uns und gleichen sie im Unbewussten ab. Sind die Werte stimmig und synchron mit denen des Partners, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Beziehung auf einer guten Basis steht. Doch Achtung! Wertesysteme können sich im Laufe des Lebens verändern und daher ist es gut, diese immer wieder – auch gemeinsam – zu reflektieren.

Auch bei der Partnersuche spielt dein Wertesystem eine wichtige Rolle. Jemand, der sich seiner Werte bewusst ist und diese lebt wird als selbstbewusst wahrgenommen. Denn wenn wir eine klare Vorstellung von unseren Erwartungen, Überzeugungen und Eigenschaften haben, handeln wir auch danach und werden diese in spannenden Diskussionen auch vertreten. Das macht den Partner attraktiv und anziehend. Ich zeige dem anderen damit, dass ich weiß, was ich will und was nicht.

Werte sind aber nicht in Stein gemeiselt und können sich im Laufe des Lebens ändern. Es gibt einige Grundwerte, die bleiben erhalten und einige entwickeln sich auch erst im Laufe des Lebens mit den Erfahrungen, die wir machen. Passt ein Wert in unser Schema, wird er aufgenommen und an einen Platz gesetzt – je nach Wichtigkeit. Manchmal kann es auch sein, dass ein Wert an Bedeutung verliert, und ein anderer diesen Platz dafür einnimmt. Das ist ganz normal.

Arbeit und Beruf

Auch im Geschäftsleben orientieren wir uns an Werten – und auch hier gilt: je mehr diese mit den eigenen übereinstimmen, desto mehr fühlen wir uns wohl oder anders ausgedrückt, man ist sozusagen auf einer Wellenlänge.

Firmen schreiben zum Beispiel oft ihre Werte auf die Homepage oder berufen sich darauf bei Stellenausschreibungen. Allerdings erlebe ich es leider häufig, dass es nur Floskeln sind oder zu wenig in Laufe der Zeit reflektiert werden. Dann kann es auch passieren, dass die Mitarbeiter sich irgendwann nicht mehr mit dem unternehmen oder ihrem Arbeitgeber identifizieren und kündigen innerlich. Was das zu Folge haben kann, brauche ich glaube ich nicht weiter auszuführen.

Dabei können die Werte für den Beruf und den Arbeitsalltag anders sein als die für den Alltag – oder sie können um weitere Werte ergänzt werden oder sie bekommen eine andere Priorisierung. Alles ist möglich.

Familie und Freunde

Unterschätze nicht die unterschiedlichen Werte innerhalb der Familie und im Freundeskreis. Nur, weil wir eine Familie sind, heißt das nicht, dass das Wertekonstrukt das Gleiche bei jedem ist. Ganz besonders deutlich wird es bei Pflegefällen in der Familie oder wenn es um die Erbschaften geht. Jeder hat hier seine ganz eigenen Ansprüche und Vorstellungen und vertritt diese. Nicht selten kommt es gerade deswegen zu Streitigkeiten und Diskussionen. Auch Vorwürfe haben meist den Hintergrund, dass das Wertesystem ins Wanken geraten ist und keine Einigkeit zustande kommt.

Mein Tipp an dieser Stelle: Erst die eigenen Werte sich bewusst machen, dann die des Gegenübers abfragen und schauen, ob es einen Konsens gibt und eine Kooperation möglich ist. Wenn die Vorstellungen jedoch extrem auseinander triften, heißt es auch die Konsequenzen zu ziehen oder gegebenenfalls einen Kompromiss finden, der manchmal eine gute Lösung sein kann. Der größte Fehler, den ich immer wieder fest stelle ist, dass erst gar nicht darüber gesprochen wird und jeder auf seiner Meinung und Einstellung beharrt.

Werde aktiv und mache dir deine Werte bewusst.

Ich unterstütze dich sehr gerne dabei deine Werte zu finden und zu definieren.

Schritt 4: Wer bin ich und wer will ich sein?

Kommen wir zu einem weiteren Punkt auf dem Weg zur Selbstverwirklichung: Deinem Selbst.

Wir klar bist du in deinem Selbstbild und kennst du das Fremdbild, das du abgibst? Hast du das schon einmal eingefordert?

Erst wenn wir unser sozial erwünschtes Ich und unser Unbewusstes kennen sind wir in der Lage der Mensch zu sein, den wir sein möchten.

Dabei gibt es kein richtig und falsch und auch kein gut und schlecht. Denn jeder ist auf seine ganz eigene Art und Weise ein ganz wundervoller und faszinierender Mensch – ein Original.

Finde heraus, ob ein Coaching für dich Sinn macht

Ich lade dich ein an dieser kleinen Challenge gratis teilzunehmen. Sie hilft dir dabei, mit nur 3 Fragen herauszufinden, ob ein Coaching für dich überhaupt in Frage kommt. Mache den ersten Schritt und starte hier:

Mache das Unbewusste sichtbar

Was zeichnet dich aus?Nie war es einfacher, das Unbewusste sichtbar zu machen.

Finde mit mir deinen Schlüssel zum inneren Schatz. Wie du das herausfinden kannst und wer du (wirklich) bist, welche Talente in dir schlummern und was dich auszeichnet, das zeige ich dir, nachdem du den ITYPE durchgeführt hast. Denn der iTYPE Profiler ist die Abkürzung zum Unterbewussten. Durch diese besondere Vorgehensweise sparst du viel Zeit und vor allem Geld!

Was ist iTYPE?

Ein genial einfacher und einzigartiger Wegweiser zu sich selbst. Ziel dieser Reise bist nur du und deine Persönlichkeit. Finde deine individuelle innere Landkarte und lerne dich dabei selbst besser kennen.

Mit i-TYPE erfährst du, wie du die Wirklichkeit wahrnimmst und Entscheidungen triffst.

Durch einen impliziten, visuellen Persönlichkeitstest, der auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung basiert, entdeckst du deine ganz persönlichen, unbewussten und bewussten Verhaltensmuster. Es gibt bei dem Ergebnis kein gut und schlecht – auch kein richtig oder falsch. Dieses Testverfahren ist nicht beeinflussbar und unterscheidet sich insbesondere damit von all den anderen expliziten Verfahren. Während andere Verfahren selbst beeinflussbar sind, weil sie aus einem Frage-und-Antwort-Teil bestehen, ist i-TYPE ein rein auf Bildern basierendes Testverfahren.

Ein weiterer Vorteil: Dieses Testverfahren ist für jede Altersgruppe anwendbar und für jeden Lebensbereich nutzbar.

Ob Privat um sich weiterzuentwickeln oder beruflich um die Stärken und Fähigkeiten herauszufinden. In jedem Fall zeigt dir das Ergebnis wer du bist und welche Präferenzen du hast und nutzen kannst. Außerdem lernst du mit deinen Mitmenschen viel wertschätzender umzugehen. Denn du lernst den anderen so anzunehmen, wie er oder sie ist. Denn eines ist sicher, den anderen kannst du nicht verändern – dein eigenes Verhalten aber schon.

Das Ergebnis zeigt dir …

  • wie du deine Energie nutzen und in gesunde Balance bringen kannst
  • wie du dich, deine Umgebung und dein Umfeld wahrnimmst
  • wie du Entscheidungen triffst
  • welche Potentiale in dir schlummern – aber auch wie du diese erfolgreich und bewusst im privaten und beruflichen Alltag einsetzen kannst
  • welchen Lebens und / oder Arbeitsstil du bevorzugst
  • wie du in stressigen Situationen reagieren und wie du lernen kannst damit souveräner umzugehen
  • welchen Führungsstil du hast und wie du mit deinen Mitmenschen umgehst – sofern du in dieser Rolle bereits bist oder zukünftig einnehmen möchtest

Ich garantiere dir, du wirst nicht nur spannende Impulse bekommen, sondern das eigene und das Verhalten deiner Mitmenschen lernen leichter zu verstehen. Und ganz nebenbei lernst du noch erfolgreicher mit anderen zu kommunizieren.

Neugierig geworden auf dein Profil? Dann nehme unverbindlich Kontakt mit mir auf – gerne erläutere ich dir die Details.

Hintergrundinformationen

Hier noch einige Infos, die für den Hintergrund des iTYPE-Persönlichkeitstest für dich wichtig sind:

Der iTYPE an sich ist ein im Vergleich zu anderen Verfahren, ein ausschließlich visuelles Testverfahren, das lediglich über Bilder, Grafiken, Formen, Farben und Symbole arbeitet.

Es basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Gestalt- und Verhaltenspsychologie. Die unterschiedlichen Interpretationen geben Hinweise darauf, wie jemand Informationen und Reize aus der Umwelt wahrnimmt und auf welcher Grundlage er unbewusste und bewusste Entscheidungen trifft.

Diese Faktoren zeigen sich in individuellen Persönlichkeitsmerkmalen, die die Art der Kommunikation erheblich beeinflussen. Daher reagieren Menschen auch auf bestimmte Verhaltensweisen und Argumente sehr unterschiedlich.

Genial einfach – oder einfach genial!

Viel mehr als „nur“ ein Persönlichkeitstest…

Schritt 5: Blockaden und Hindernisse herausfinden

Was blockiert Dich?

Zunächst müssen wir uns fragen, was ist überhaupt eine Blockade oder ein Hindernis?

Blockaden oder Hindernisse bremsen uns aus. Das kann zum Beispiel ein Glaubenssatz sein, der immer dann präsent ist, wenn wir zwar eine Absicht haben, doch nicht ins TUN kommen.

Glaubenssätze beginnen meist so:

  • Ich bin (nicht) …
  • Ich kann (nicht) …
  • Andere sagen, dass …
  • Mein Chef sagt, dass ich …
  • Immer wenn, …, dann …
  • Jedesmal, wenn…, dann …

Es können aber auch Ängste sein, die so stark sind, dass wir es erst gar nicht versuchen. Denn wir haben z. B. Angst zu versagen oder Angst vor den Konsequenzen.

Eine weitere Blockade könnte sein, dass wir schlechte Erfahrungen schon einmal oder mehrfach gemacht haben und deswegen nicht ins Handeln kommen.

Ziel ist es, herauszufinden, was es genau ist, um dann damit den Lösungsansatz zu finden.

Arbeite die folgenden Fragen wieder für Dich durch und schreibe alles auf, was Dir dazu einfällt. Mache es nicht nur in Gedanken, sondern schreibe es nieder. Erst dann wird es sichtbar und kann genauer angegangen werden.

  • Welche Glaubenssätze hast Du?
  • Welche Glaubenssätze sind negativ für dich?
  • Wovor hast du Angst und was sind deine Gedanken dazu?
  • Wovor hast Du am meisten Angst oder Befürchtungen? (Finde Situationen, in denen Du aus Angst oder wegen Befürchtungen nicht ins Umsetzen gekommen bist.)
  • Welche negativen Erfahrungen hast du bereits gesammelt und in welchem Zusammenhang?
  • Welche negativen Erfahrungen hast Du seither gemacht? (Finde Situationen, in denen Du der Meinung bist, negative Erfahrungen gemacht zu haben. Beschreibe die jeweilige Situation und versuche in Worte zu fassen, wie Du dich dabei gefühlt hast und was es mit Dir gemacht hat?

Dies sind nur die ersten Schritte, die Ursachen für die Blockaden, die in dir schlummern herauszufinden. Ich empfehle dir die weitere Bearbeitung mit mir als Coach zu machen, es ist nicht einfach diese Blockaden allein zu lösen. Durch meine Ausbildung zum The WORK™ Coach nach Byron Katie bei Ulrich Bührle, zeige ich dir, wie du folgende Denkstrukturen lösen kannst:

  • Urteile über sich selbst: Ich-Sätze
  • Urteile über andere: Interpretationen und Verlangenssätze
  • Urteile über die Vergangenheit
  • Wenn-Dann-Sätze

Durch die Vorarbeit von dir, indem du die Fragen im Voraus schon für dich beantwortest, kannst du etwas Zeit und Geld sparen. Ich setze auf diesen Ergebnissen auf und somit können wir direkt durchstarten im Coaching.

Bereit für den nächsten Schritt?

Schritt 6: Visionen und Ziele definieren

Eine Vision ist die detaillierte Beschreibung eines Zustandes, den ich erreichen möchte. Die Vision beschreibt sehr genau, wie mein Ziel aussieht und sich anfühlt, wenn es erreicht ist.

Wenn du deine Vision finden möchtest, solltest du folgende Bereiche bedenken:

  • Arbeit & Beruf
  • Finanzen
  • Gesundheit & Fitness
  • Freizeit & Erholung
  • Beziehungen
  • Persönliche Ziele
  • Mein Beitrag zum Allgemeinwohl

Um es dir noch besser zu erläutern, erkläre ich dir das nun anhand eines Navigationsgerätes.

Du kommst auch nur an deinem Zielort an, wenn du die Adresse mit Ort, Straße und Hausnummer eingibst und dann die für dich passende Route wählst. Und genau so funktioniert es hier auch: Wohin soll die Reise gehen? Was ist das Ziel? Wie soll es aussehen? Wie soll es sich anfühlen und in welche Richtung muss ich mich entscheiden zu gehen? Dabei ist es enorm wichtig während der ganzen Reise immer wieder auf das Innere Navi zu hören. Es zeigt dir auf unterschiedliche Weise, ob du noch auf deinem Weg bist, oder ob du nachjustieren solltest.

Erst wenn du weißt, was du willst und dabei deine Vision visualisierst und verinnerlichst, werden dir während der Reise immer wieder Wegweiser gezeigt, die du für die nächsten Schritte benötigst. Das was du tun musst ist, aufmerksam sein und es zulassen. Dein Selbstvertrauen spielt hier auch eine ganz wichtige Rolle.

Erst wenn das WAS klar definiert ist, wird sich das WIE, wie von selbst ergeben – immer dann, wenn es nötig wird.

Und auch hier gilt: Denke groß! Lass dich nicht ablenken oder von anderen beeinflussen. Es sind deine Visionen und Ziele und nur du kannst diese haben. Hierzu dürfen auch Träume genutzt werden.

Eine Möglichkeit ist die Erstellung eines Visionboards. Hierfür habe ich dir eine Anleitung, welche du dir gerne gratis herunterladen kannst:

Über eine Hypnose wäre hier eine Visualisierung auch noch eine weitere Option. Zum Beispiel mit einer Phantasiereise oder einer Reise zum inneren Ratgeber, wenn es mal nicht weiter geht oder du einen Hinweis brauchst, den dir das Unterbewusste vielleicht zeigen kann.

Hypnose ist nicht jedermanns Sache, die Erfahrungen haben gezeigt, dass es Menschen gibt, die darauf sehr gut ansprechen und andere wiederum gar nicht. Vertraue auch hier deinem Coach, der das sehr schnell erkennt oder schon im Vorfeld berücksichtigt. Nur wer sich darauf einlässt, kann in einer Trance tolle neue Erfahrungen machen.

Wichtig ist hierbei noch zu erwähnen, dass es sich um eine therapeutische Form der Hypnose handelt und nicht um Show-Hypnose. Du bist immer bei Bewusstsein und keiner fremden Willenskraft ausgeliefert.

Wenn Hypnose nicht dein Ding ist, dann empfehle ich dir ein sogenanntes Mottoziel. Der Begriff kommt aus dem Züricher-Ressourcen-Modell® Entwickelt von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause an der Züricher Universität.  (Mehr dazu unter www.zrm.ch).

Warum ist das so?

Ganz einfach. Das Unterbewusstsein ist bei einem SMART definierten Ziel noch nicht im Boot. Es fehlt die Zustimmung und damit das Ziel auch nachhaltig umzusetzen. Oder kennst du das nicht auch: Immer zum Jahreswechsel nehmen wir uns etwas vor – gute Vorsätze für das neue Jahr. Sei einfach mal ehrlich zu dir selbst: wie häufig hast diesen Vorsatz schon erreicht? Genau! Im Prinzip gar nicht, es sei denn du hattest die intrinsische Motivation dazu und wolltest es unbedingt erreichen. Erst dann wirst du dein Ziel erreichen, wenn dein Unbewusstes mit eingebunden ist. Wenn dein inneres „ja“ sagt und vor allem bereit für die Umsetzung ist, dann kannst du in die Planung gehen und wird sehr wahrscheinlich auch Erfolg damit haben.

Wie solch ein Mottoziel im Rahmen eines Selbstmanagements entwickelt werden kann, zeige ich dir gerne in einem persönlichen Coaching oder in meinem Kurs: „Selbstmanagement-Training“.

Schritt 7: Ressourcen aktivieren

Nun kommen wir zum letzten und entscheidenden Schritt: die Aktivierung deiner Ressourcen. Jeder hat Ressourcen, die aktiviert werden können – bewusste und unbewusste. Manche müssen wir uns erst wieder in das Gedächtnis rufen andere sind uns noch gar nicht bewusst.

Lese hierzu gerne mehr in meinem Blogbeitrag „Ressourcenaktivierung“.

Hier geht es um dein Selbstmanagement

Ich zeige dir den Weg diese aufzufinden und zu aktivieren. Nachdem du das Prinzip verstanden hast, wirst du das sogar alleine schaffen und brauchst mich als Coach gar nicht mehr dazu. Das ist doch ein tolles Angebot, oder?

Zusammenfassung und mein Angebot

Manche Schritte sind einfach und schnell durchzuführen, manche brauchen aber auch einfach nur etwas Zeit. Selbstverwirklichung ist kein Talent und auch kein Kochrezept, es ist schlichtweg ein Prozess, den du entscheiden kannst, zu gehen. Ich biete dir gerne meine Unterstützung an und begleite dich als Coach auf deiner Reise.

Ich selbst bin diese Reise gegangen und habe mein Selbst nicht nur gefunden, sondern es auch verwirklicht.

„Ich träume nicht mehr mein Leben, sondern lebe meinen Traum.“