Selbstmanagement: Unbewusstes sichtbar machen

Du lernst mit wirksamen Methoden, ein zufriedenes Leben zu führen. Das Steuerrad des Lebens ist dabei immer in deinen Händen und den Kurs bestimmst du allein. Wie dein Unbewusstes dich führt und dein Selbst Entscheidungen trifft, ist nicht schwer. Es liegt allein an dir, was du nun daraus machst.

Du lernst mit wirksamen Methoden, ein zufriedenes Leben zu führen. Das Steuerrad des Lebens ist dabei immer in deinen Händen und den Kurs bestimmst du allein. Wie dein Unbewusstes dich führt und dein Selbst Entscheidungen trifft, ist nicht schwer. Es liegt allein an dir, was du nun daraus machst.

In Wikipedia findest du unter dem Begriff Selbstmanagement folgende Definition:

Der Begriff Selbstmanagement bezeichnet die Kompetenz, die eigene persönliche und berufliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen zu gestalten. Dazu gehören Teilkompetenzen wie zum Beispiel selbständige MotivationZielsetzungPlanungZeitmanagementOrganisationLernfähigkeit und Erfolgs­kontrolle durch Feedback.

Finde heraus, womit du noch nicht zufrieden bist in deinem Leben

Kennst du das Wort „eigentlich“? In meiner Karriere als Personalreferentin war dieser Begriff bei Bewerbungsinterviews stets ein Alarmzeichen, dass der Bewerber noch etwas verheimlicht oder verdrängt. „Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit meinem Leben“ – Ja, eigentlich. Also alles ist okay, außer… Und genau das solltest du zu allererst dir bewusst machen und herausfinden. Was fehlt dir noch zu einem zufriedenen Leben? Meine Erfahrung mit meinen Mentees hat gezeigt, dass es absolut Sinn macht diese erste Bestandsaufnahme zu machen.

Dafür nehme ich in meinen Coachings den „Lebensstern“.

Der Lebensstern besteht aus 16 Teilbereichen: Gesundheit, Ernährung, Bewegung & Sport, äußeres Erscheinungsbild, Zeit für mich, Schlaf, Freizeit & Hobbies, Selbstbestimmung, persönliches Wachstum, Lebensfreude, Freundschaft, Liebe & Partnerschaft, Familie, Umgebung & Wohnort, Beruf/Karriere und Finanzen.

Parallel dazu kannst du dir hier die Vorlage herunterladen.

Lebensstern – Analyse IST-Zustand

Jedem dieser Teilbereiche gibst du eine Wertung zwischen 100 % = absolut zufrieden und 0% absolut unzufrieden. Das ist dann zunächst dein momantaner IST-Zustand.

Beispiel für IST-Zustand

Dann empfehle ich dir, mit einem Stift in einer anderen Farbe deinen realistischen Wunschzustand in das Schaubild einzutragen.

Beispiel für Wunsch-Zustand

Überall wo es Abweichungen gibt, ist Handlungsbedarf gegeben. Je nachdem wie wichtig dir der jeweilige Bereich ist, kann im Coaching nach den Ursachen gesucht und gemeinsam die möglichen Lösungsansätze erarbeitet werden. Du bestimmst die Notwendigkeit und Dringlichkeit. Als Coach unterstütze ich dich bei der Lösungsfindung. Dabei gibt es zahlreiche Methoden, die individuell nach deinen Themen und Bedürfnissen ausgewählt werden.

Dein nächstes Thema wählen

Der nächste Schritt ist deine Entscheidung – DEIN Thema zu wählen, mit welchem du weiter arbeiten möchtest. Hierzu schaue dir nochmal die Matrix an und jetzt die Werte, die sehr weit auseinander liegen. Bewerte nun auf einer Skala von 1 bis 10 wie wichtig dir das Thema ist und du etwas verändern möchtest.

Es muss mich etwas im innern „berühren“, damit es nachhaltig verändert werden kann. Und eigentlich wissen wir das alle schon längst.“ (Gerald Hüther)

Ich rate dir hier: Sei ehrlich zu dir selbst und bewerte nach deiner Intution. Ob die Umsetzung oder die Veränderung möglich ist oder machbar ist hier nicht relevant. Wir neigen leider dazu gerade dem Thema auszuweichen, welches uns am weitesten bringen würde. Daher lohnt es sich gerade hier die Ration auszuschalten und nur über die Gefühlswelt oder die Intuition zu handeln. Lass dich darauf ein und wage den Schritt in das Ungewisse und vertraue auf das Leben. Es wird dir die richtigen Signale senden und Wegweiser zeigen, wenn du aufmerksam bist und dich darauf einlässt.

Wenn du nun den Themen eine Gewichtung und Wertigkeit gegeben hast, geht es weiter mit der Analyse der Ist-Situation. Hierzu helfen folgende Fragen:

  • Was ist die Ursache, dass du in diesem Lebenszustand bist?
  • Was hat dazu geführt, dass du deine Ziele noch nicht erreicht hast?
  • Was fehlt dir noch dafür?
  • Was bist du bereit zu tun, um diesen Zustand zu verändern?
  • Was wäre der nächste kleine Schritt?

Schreibe dir hierzu die Antworten am besten auf ein Blatt Papier oder besorge dir ein kleines Notizbuch, in das du die Fragen überträgst und die Antworten schreibst. Ergänze auch immer wieder, wenn dir noch etwas neues dazu einfällt. Sehe es als einen Art Prozess der Veränderung.

Verfahre nun auch so mit den anderen Punkten, die du noch verändern möchtest.

Das Unterbewusstsein mit einbeziehen

Jetzt kommt ein ganz wichtiger Schritt, den du nicht unterschätzen solltest. Dein Unterbewusstsein sollte mit ins Boot. Was meine ich damit? Wir alle haben ein Bewusstsein und ein Unterbewusstsein. Das Bewusstsein ist gesteuert durch das Kognitive und deine Ratio, also dein Denken. Nun wissen wir aber, durch die Wissenschaft belegt, dass allein ein positiver Gedanke nicht ausreicht um die Vorsätze auch nachhaltig in die Tat umzusetzen. Vielmehr benötigen wir für die umsetzung erst das „Ok“ des Unterbewussten. Denn wenn das sozusagen keine Lust hat, kannst du dir vornehmen so viel du willst, es wird nicht zur dauerhaften Umsetzung kommen.

Dieses Phänomen kennen wir alle von Silvester. Wir nehmen uns vor, zum 1.1. wird alles anders. Wir nehmen uns vor mehr Sport zu treiben, wir essen keine Süssigkeiten mehr, wir ernähren uns gesund und gehen früher ins Bett um ausgeschlafener in der Schule zu sein. Hm, prinzipiell schon gute Vorsätze, doch bei wievielen fruchten sie langfristig? Wenn wir ehrlich sind, bei fast niemandem. Und woran liegt das? Genau, an umserem Unterbewusstsein. Es hat noch nicht zugestimmt und wird alle Gründe die möglich sind finden, um das Projekt zum scheitern zu bringen. Da sind die Ausreden, warum es nicht geklappt hat, die anderen, die Schuld daran sind, und eigentlich kann ich doch gar nichts dafür, ich hatte einfach keine Zeit und zu viel zu tun oder um die Ohren… Alles Ausreden, die rechtfertigen sollen, warum es nicht geklappt hat.

Und genau hier müssen wir nun ansetzen. Wir müssen zunächt das Bewusstsein austricksen – und das geht am besten mit Bildern. Über positiv behaftete Bilder befragen wir sozusagen unser Unterbewusstsein was es zu dem Thema meint. Da das Unterbewusstsein, jedoch nicht sprechen kann sondern sich nur duch sog. somatische Marker bemerkbar machen kann, bedienen wir uns der Bilder, über die es dann mit einem richtig guten Körpergefühl oder einer körperlichen Reaktionen zeigt, was uns anspricht. Der Coach unterstützt danach durch gute Fragetechniken, was es mit dem Bild dem Thema gemeinsam hat.

Im Coachingprozess bediene ich mich hier der Methode des Züricher Ressourcen Modell® (nach Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause), mit welchem wir Schritt für Schritt die einzelnen Stufen des Modells bearbeiten im Rahmen eines Coachings durchlaufen. Wir finden zunächst ein Bild, das uns anspicht, und im zweiten Schritt suchen wir nach Assoziationen zu diesem Bild.

Die Grundfrage lautet: Warum findest du dieses Bild gut?

Wir sammeln diese Ideen im sogenannten Ideenkorb. Alles ist erlaubt und idealerweise befragst du auch noch „Fremdgehirne“, wie sie Maja Storch immer nennt – damit du auch möglichst viele Ideen im Korb hast.

Jeder der Ideen werden dann von dir bewertet und nur die Ideen, die einen sehr hohen positiven Auslöser in dir erzeugen, kommen eine Runde weiter.

Nun nimmst du die Top-Ideen und formulierst daraus ein neues Lebensgefühl. Wie möchtest du dich zukünftig fühlen? Baue aus den Ideen neue Sätze zu deinem Ziel. Nun notiere dir zu diesem neuen Gedanken deine positiven Gefühle. Was wird sich an deinem bisherigen Befinden ändern, wenn du nun dein Anliegen mit deinem neuen Lebensgefühl angehst? Wie fühlt es sich jetzt an? (Visualisiere, fühle Dich hinein, …)

Die Trainingsphase

Foto: Pixabay

Surfen lernst du auch nicht einfach so. Jeder der schon einemal versucht hat auf diesem Brett, das ein Segel in der Mitte hat aus dem Wasser zu kommen und den Wind zu nutzen um zu surfen, weiß, was ich damit meine. Es gilt auch hier: üben, üben, üben.

So ist es auch mit dem Unterbewussten, Wir müssen die neuronalen Netze verstärken. Das kannst du dir ungefähr so vorstellen: zunächst ist ein neuer Gedanke und ein neues Vorhaben ein kleiner Trampelpfad. Je häufiger wir diesen Trampelpfad begehen, desto breiter wird er und schließlich wird schon ein kleiner Weg daraus. Wenn wir nun diesen Weg weiter bearbeiten, und vielleicht sogar neu gestalten, dann kann darus schnell eine Straße werden und aus der Straße eine Autobahn. Im übertragenen Sinn bedeteutet das, erst wenn wir den Trampelpfad zu einer Straße gemacht haben, ist er stabil und bietet uns leicht die Gelegenheit diesen auch zu nutzen. Und wenn es dann irgendwann eine Autobahn geworden ist, können wir fast mit Autopilot fahren. Das bedeutet, je mehr wir üben, desto besser wird das Ergebnis und je stärker unser neuronales Netz ist, desto wahrscheinlicher ist unsere Erfolgsquote. dass wir unser Ziel auch erreichen.

Erinnerungshilfen

Foto: Alexandra Stierle

Damit nun das auch gelingt, suchen wir uns sogenannte Erinnerungshilfen, die wie das Wort schon sagt: uns helfen uns daran zu erinnern. Erinnerungshilfen sollten in irgendeiner Weise mit dem Thema und dem Ziel in Verbindung stehen. Platzieren werden wir sie überall dort, wo wir mit dem Thema im Tagesablauf konfrontiert werden. Das können Gegenstände sein, der Hintergrund am Laptop, das Passwort für den Rechner, der Hintergrund im Handy, der Schlüsselanhänger, die Farben in der Kleidung, etc. Auch hier helfe ich dir als Coach, damit du möglichst viele Erinnerungshilfen findest und sie möglichst gut platzierst.

Zusammenfassung und mein Angebot

Dies war nun ein kleiner Auszug aus meinem Programm des Selbstmanagement-Trainings. Du hast Lust auf mehr bekommen oder möchstet auch dein Selbstmanagement stärken und selbst in den Griff bekommen?

Ich biete dir gerne meine Unterstützung an und begleite dich als Life-Coach, Business-Coach oder Unternehmer-Coach auf deiner Reise.

Du kannst entweder im 1:1 Coaching mit mir deine Themen bearbeiten oder du buchst einen Workshop in Präsenz oder einen Selbstlern-Kurs.

Ich selbst bin auch diesen Weg gegangen und habe mit einem Coach meine Vergangenheit beleuchtet und die Ursachen gefunden, warum ich noch nicht mein ganzes Repertoir an Möglichkeiten, Talente und Neigungen entwickelt und entfaltet habe. Diese Erkenntnisse waren jedoch essentiell für mich, damit ich heute ein zufriedenes und glückliches Leben führen kann und heute Dinge tue und lerne, die mich wirklich begeistern und erfüllen. Beruflich habe ich meine Berufung gefunden und im sozialen Umfeld lebe ich heute mit Menschen zusammen, die mir Kraft geben und mir gut tun.

Finde auch du heraus, was du bist und was du sein könntest.